Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Stuttgart

Beim Einfangen eines Hundes nach einer Personenkontrolle wurden zwei Beamte durch das Tier in die Hand gebissen und mussten medizinisch versorgt werden. Der 42-jährige Halter leistete zuvor Widerstand, ist jedoch mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

StuttgartBaden-WürttembergVeröffentlicht am
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Im Rahmen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte durch einen 42 Jahre alten Mann wurden am Dienstagabend (17.03.2026) an der S-Bahnhaltestelle Stuttgart-Feuersee zwei Polizisten leicht verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Bundespolizei gegen 19:55 Uhr eine hilflose Person gemeldet, welche mit ihrem Hund auf dem Boden liegen soll. Die eingesetzte Polizeistreife kontrollierte daraufhin den 42-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen, welcher sich umgehend aggressiv und unkooperativ gegenüber den Einsatzkräften verhielt. Weil er sich nicht ausweisen konnte, wurde er nach Ausweisdokumenten durchsucht. Während der Maßnahmen leistete der mit über 2,2 Promille alkoholisierte Mann gegen die Beamten körperlichen Widerstand, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Seinem mitgeführten Hund gelang es hierbei, sich aus dem Hundegeschirr zu befreien. Beim Einfangen des Tieres wurden zwei Polizisten durch den Handschuh in die Hand gebissen. Sie begaben sich zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der 42-Jährige wurde zur Durchführung weiterer Maßnahmen zunächst zur Dienststelle verbracht, konnte jedoch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seinen Weg zusammen mit seinem Hund fortsetzen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der fahrlässigen Körperverletzung wurde eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Stuttgart