Schockanruf in Billerbeck — Pflegedienst verhindert Betrug
Am gestrigen Mittwochnachmittag (1. Juli 2026) ist eine 91-jährige Billerbeckerin fast Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. In der Zeit zwischen 14.20 Uhr und 15.20 Uhr meldete sich ein unbekannter Täter telefonisch bei der Seniorin und gab sich als Polizeibeamter aus. Der Betrüger gaukelte ihr vor, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Frau und ein Kind ums Leben gekommen seien. Um eine Haftstrafe abzuwenden, sei nun eine Kaution in Höhe von 30.000 Euro fällig. Zudem forderte der Anrufer die Frau auf, wertvollen Schmuck für eine Übergabe bereitzulegen. Während die Billerbeckerin ihre Wertsachen im Haus zusammensuchte, hielt der Täter die Telefonverbindung durchgehend aufrecht. Noch vor der geplanten Übergabe an einen angekündigten Boten erschien ein Mitarbeiter des Pflegedienstes bei der 91-Jährigen. Er durchschaute die Betrugsmasche sofort und alarmierte die Polizei. Dank seines schnellen Handelns konnte ein erheblicher Vermögensschaden im letzten Moment verhindert werden.
Wichtige Präventionshinweise der Polizei:
Quelle: Polizei Coesfeld
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 91 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 01.07.2026 um 14:20 Uhr
- Tatort
- Billerbeck
- Schaden
- 30,0k €