Schockanruf in Zerbst — 86-Jährige betrogen

ZerbstSachsen-AnhaltVeröffentlicht am
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Schockanruf In Zerbst fiel eine 86-Jährige am 23.07.2026 einem Betrug zum Opfer. Die Seniorin hatte gegen 10.30 Uhr einen Anruf von einer Unbekannten erhalten. Die Frau schilderte, dass die Tochter der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte, in deren Folge ein kleines Kind lebensbedrohlich verletzt worden sei. Für eine dringende Operation forderte sie einen Geldbetrag in Höhe von 17.000 Euro. Während des circa dreistündigen Telefonats erschlich sich die Betrügerin das Vertrauen der älteren Dame, die sodann die Geldsumme einem Boten übergab. Nur wenig später hegte die 86-Jährige Zweifel am Geschehen und kontaktierte ihre Tochter. Diese gab an, dass es ihr gut gehe und sie keinen Verkehrsunfall verursacht hat. Daraufhin wurde noch am selben Tag die Polizei eingeschaltet. Diese weist darauf hin: Seien Sie bei Anrufen, die Angst oder Zeitdruck erzeugen, besonders vorsichtig. Betrüger geben sich häufig als Angehörige oder Polizeibeamte aus und fordern Geld oder Wertsachen. Legen Sie im Zweifelsfall auf, rufen sie die betreffende Person oder die Polizei selbst über die bekannte Rufnummer zurück und geben sie keinesfalls persönliche Daten, Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen heraus.

Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, weiblich
Opfer
1 Person, 86 Jahre, weiblich
Tatzeit
23.07.2026 um 10:30 Uhr
Tatort
Zerbst
Motiv
Raub
Schaden
17,0k €

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