Anlagebetrug im Landkreis Rostock - 70.000 Euro Schaden

Durch den Kontakt mit einem unseriösen Online-Broker verlor eine 66-Jährige seit August 2024 mindestens 70.000 Euro bei Kryptowährungsgeschäften. Nachdem die Auszahlung der Rendite ausblieb und der Anbieter nicht mehr reagierte, erfolgte die Anzeige.

Mecklenburg-VorpommernVeröffentlicht am
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Die Kriminalpolizei ermittelt, nachdem am 17.03.2026 ein Betrugsfall angezeigt wurde, bei dem eine 66-jährige Frau nach derzeitigen Erkenntnissen um mindestens 70.000 Euro betrogen worden sein soll.

In der Absicht, ihr Vermögen gewinnbringend anzulegen, wurde die Geschädigte im August 2024 auf einen Online-Broker aufmerksam. Nach einem ersten Kontakt mit dem Anbieter sowie ersten Einzahlungen auf einer Handelsplattform für Kryptowährungen wurde die Frau aus dem Landkreis Rostock dazu ermutigt, weitere Geldbeträge zu investieren, um die vermeintlich bereits hohen Renditen weiter zu steigern.

Erst als die Auszahlung des vorhandenen Kontostandes nicht erfolgte und der vermeintliche Kundenservice des Brokers nicht mehr erreichbar war, wurde die Geschädigte misstrauisch und erstattete Strafanzeige.

Aus Anlass der in diesem Kontext jüngst angezeigten Betrugsdelikte ergeht durch die Polizei folgender Hinweis:

Seien Sie bei vermeintlich lukrativen Geldanlagen im Internet besonders aufmerksam. Unseriöse Anbieter werben häufig mit außergewöhnlich hohen Renditen bei mutmaßlich geringem Risiko. Lassen Sie sich bei vorliegenden Angeboten nicht unter Zeitdruck setzen und prüfen Sie diese sowie deren Anbieter sorgfältig, bevor Sie investieren. Seien Sie besonders misstrauisch, wenn Sie zu wiederholten Einzahlungen aufgefordert werden oder Auszahlungen verzögert bzw. verweigert werden. Brechen Sie in solchen Fällen den Kontakt ab und holen Sie im Zweifel unabhängigen Rat ein.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person
Opfer
1 Person, 66 Jahre, weiblich
Tatzeit
17.03.2026
Tatort
Landkreis Rostock
Motiv
Raub
Schaden
70,0k €

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