Kellerbrand in Mittweida - Verdacht der schweren Brandstiftung
Im Keller eines Mehrfamilienhauses war Pappe in Brand gesetzt worden. Ein 19-jähriger Bewohner kam wegen Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus. Gegen einen 16-jährigen Hausbewohner besteht ein erster Tatverdacht, ermittelt wird wegen schwerer Brandstiftung.
(3968) Feuerwehr und Polizei kamen am Sonntag in der Oststraße zum Einsatz. Im Keller eines Mehrfamilienhauses war es zu einem Brand gekommen. Nach ersten Erkenntnissen war Pappe in Brand gesetzt worden, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Bewohner des Hauses hatten das Feuer entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Einen 19-jährigen Mann, der in dem Mehrfamilienhaus wohnt, brachten Rettungskräfte wegen Verdachts einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus. Polizisten stellten im Stadtgebiet einen jugendlichen Hausbewohner (16/deutsch), gegen den sich ein erster Tatverdacht richtet. Er wurde nach den ersten polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Polizei führt Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung. Der Sachschaden wurde mit mehreren hundert Euro beziffert. (ds)
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 16 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person, 19 Jahre, männlich
- Tatort
- Oststraße, Mittweida