Autofahrer (54) übersieht in einer Autobahnbaustelle ein 20 Meter großes Loch und verletzt sich beim Aufprall schwer
Der 54-Jährige aus Bremerhaven fuhr in der Nacht auf der gesperrten Richtungsfahrbahn in eine Baugrube. Sein Mitsubishi wurde stark verformt, Hinweise deuten auf Drogeneinfluss.
Ein 20 mal 20 Meter großes Loch, gut zwei Meter tief - und ein PKW, der genau darin landet.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 29.05.2026, gegen 23:30 Uhr fuhr ein 54-Jähriger aus Bremerhaven auf der BAB27 in Richtung Cuxhaven. Wegen einer Baustelle wurde der Verkehr über die andere Richtungsfahrbahn geführt - das erkannte der Mann augenscheinlich nicht und fuhr in den Baustellenbereich. Dort übersah er die große Aushebung in der Fahrbahn; sein Mitsubishi hob am Ende der Fahrbahn ab und prallte gegen das hintere Ende der Baugrube.
Der PKW verformte sich so stark, dass der Fahrer nicht aussteigen konnte. Er wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Betäubungsmittelinfluss, es folgte eine Blutentnahme.
Außerdem beleidigte der 54-Jährige die eingesetzten Beamten. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet; der Schaden wird auf rund 15000 Euro geschätzt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeiinspektion Cuxhaven
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 54 Jahre, männlich
- Opfer
- 2 Personen, 54 Jahre, männlich
- Tatort
- BAB27, Hagen im Bremischen
- Schaden
- 15,0k €