Betrug mit Kartenlesegerät in Würzburg — Rentner um 4000 Euro gebracht

WürzburgBayernVeröffentlicht am
33

WÜRZBURG / LENGFELD.Mittwochmittag wurde ein 79-jähriger Mann durch eine bislang unbekannte Frau mit einem Kartenlesegerät um mehrere tausend Euro gebracht. Die Frau täuschte hierfür eine Gemeinnützigkeit vor und soll hierfür Spenden gesammelt haben. Die Polizei möchte auf die neue Betrugsmasche aufmerksam machen, sensibilisieren und sucht Zeugen, denen die Frau aufgefallen sein könnte.

Am Mittwoch, um 12:10 Uhr, befand sich ein 79-jähriger Deutscher Am Handelshof auf dem Parkplatz des dortigen Großmarktes. Hier wurde der Rentner durch eine bislang unbekannte Frau in einer nonverbalen Weise aufgefordert, eine Spende für eine gemeinnützige Organisation zu hinterlassen. Hierfür zeigte die Frau ein Kartenlesegerät vor und deckte das Display gezielt mit ihrer Hand ab. Der Rentner steckte daraufhin seine Bankkarte in das Gerät ein und gab seine Geheimzahl ein. Da die Frau dem Mann zu verstehen gab, dass die Transaktion nicht funktioniert hätte, wiederholte der Mann den Vorgang erneut. Als auch dieser Versuch angeblich scheiterte, übergab er der Frau Bargeld. Während des Betruges sprach die Frau kein einziges Wort, weshalb darauf schließen lässt, dass diese womöglich taub sein könnte.

Im Nachhinein fiel dem 79-Jährigen auf, dass zwei Abbuchungen in Höhe von jeweils 2.000 Euro von seinem Konto abgingen.

Die Frau kann wie folgt beschrieben werden:

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat in dem Fall die Ermittlungen aufgenommen und hofft hierbei auch auf mögliche weitere Zeugen, denen die Frau auf dem Parkplatz aufgefallen ist. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 zu melden. Zudem möchten die Beamten vor der Betrugsmasche warnen und sensibilisieren.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, weiblich
Opfer
1 Person, 79 Jahre, männlich, deutsch
Tatzeit
29.07.2026 um 12:10 Uhr
Tatort
Am Handelshof, Lengfeld, Würzburg
Motiv
Raub
Schaden
4,0k €

Mehr zu Betrug