Mann wehrt sich gewaltsam gegen Fahrscheinkontrolle im Zug bei Offenburg
Ein 22-Jähriger ohne Ticket wurde im Zug nach Offenburg aggressiv und versuchte, sich mit Gewalt der Kontrolle zu entziehen. Kurz vor dem Bahnhof zog er die Notbremse, Reisende übergaben ihn der Bundespolizei. Er beleidigte zudem Reisende und Beamte.
Ein 22-jähriger Deutscher reiste am Montagvormittag, dem 25.08., mit einem Fernverkehrszug von Freiburg nach Offenburg. Als er im Rahmen der Fahrscheinkontrolle aufgefordert wurde, seinen Fahrschein vorzuzeigen, wurde er aggressiv gegenüber dem schweizerischen Zugbegleiter. Er versuchte, sich mit körperlicher Gewalt der Kontrolle zu entziehen, da er keinen Fahrschein besaß. Kurz vor der Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Offenburg betätigte er zudem die Notbremse. Reisende schritten ein und fixierten den 22-Jährigen, bis sie ihn der Bundespolizei übergeben konnten. Er beleidigte die Reisenden sowie die eingesetzten Beamten mehrfach. In seiner Vernehmung gab der 22-Jährige an, dass er sich zum Zeitpunkt der Fahrscheinkontrolle auf der Zugtoilette aufgehalten habe, um sich vor dem Zugbegleiter zu verstecken. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet wegen räuberischer Erpressung, Missbrauchs von Notrufen, Beleidigung, Körperverletzung, Bedrohung und Erschleichens von Leistungen.
Hinweis:
Wer sich durch Anwendung von Gewalt der Fahrausweiskontrolle widersetzt, um sich der Zahlung des angekündigten erhöhten Beförderungsentgelts zu entziehen, macht sich wegen räuberischer Erpressung gemäß §§ 253, 255, 249 StGB strafbar.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 22 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person, männlich, schweizerisch
- Tatort
- Offenburg
- Motiv
- Raub