Bedrohung und Widerstand in Eberswalde
Nachdem ein Gast in einer Kneipe den Hitlergruß zeigte und die Inhaberin ihn des Hauses verweisen wollte, bedrohte er diese mit einem gezogenen Klappmesser. Einsatzkräfte überwältigten den 37-Jährigen nach Widerstand und nahmen ihn fest.
Am frühen Morgen des 09.12.2025 fiel in einer Gaststätte in der Eisenbahnstraße ein Mann unangenehm auf. Er hatte sich dort dem Alkohol hingegeben und den Anwesenden plötzlich den sog. „Hitlergruß“ gezeigt. Als ihn die Inhaberin daraufhin der Räume verweisen wollte, zog er ein Klappmesser hervor und hielt es der Frau entgegen.Alarmierte Polizisten forderten den Mann dann auf, das Messer wegzulegen, was nicht zum Erfolg führte. Letztlich mussten die Beamten den Widerständigen zu Boden bringen und konnten ihm dort das Messer abnehmen. Der Delinquent erwies sich als 37-jähriger Deutscher, welcher für die Polizei keine unbekannte Größe darstellt. In seinen Taschen fanden sich auch noch mutmaßliche Betäubungsmittel. Er musste eine Blutprobe lassen, war offenbar aber nicht gewillt, von seinem Widerstand abzulassen. Die Polizisten hatten sich in der Folge auch Einiges an Beleidigungen anzuhören. So endete das Ganze schließlich im polizeilichen Gewahrsam. Gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren, welches den Vorhaltungen der Bedrohung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz nachgeht.
Quelle: Polizeidirektion Ost
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatzeit
- 09.12.2025 um 06:00 Uhr
- Tatort
- Eisenbahnstraße, Eberswalde
- Motiv
- Streit