Über 300 Gramm Marihuana im Reisebus-Gepäck entdeckt
Bei der Kontrolle eines Reisebusses auf der A6 fanden Zöllner mit einem Rauschgiftspürhund im Kuriergepäck gut 300 Gramm Marihuana, versteckt hinter dem Stoffbesatz eines Koffers. Die Drogen wurden sichergestellt, ein Strafverfahren eingeleitet.
Bei Kontrollen des grenzüberschreitenden Fernverkehrs auf der Autobahn 6 auf Höhe der Anschlussstelle Untereisesheim förderte der Zoll Anfang der Woche gut 300 Gramm illegal eingeführte Betäubungsmittel zu Tage.
Am frühen Montagmorgen entschieden sich die Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege dazu, einen Reisebus mit moldauischer Zulassung genauer unter die Lupe zu nehmen.
Alle auf dem Heimweg aus Spanien befindliche Insassen, deren persönliches Reisegepäck sowie zusätzlich im Ausland aufgenommenes Kuriergepäck wurden zunächst mittels des Rauschgiftspürhunds Luc kontrolliert. Ein Reisekoffer, der dem Kuriergepäck zugeordnet werden konnte, bei dem der Zollhund deutliches Anzeigeverhalten signalisierte, wurde anschließend händisch von den Zöllnern intensiver kontrolliert. Hinter dem Stoffbesatz am Kofferboden, zwischen den Gepäckstangen, befanden sich, versteckt in einem Vakuumbeutel, die getrockneten Blüten und blütennahen Blätter der Cannabispflanze.
Die Zöllner stellten das Rauschmittel sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Hauptzollamt Heilbronn
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- BAB 6, Heilbronn