Telefonbetrug in Salzgitter - Seniorin verliert Münzen im fünfstelligen Wert
Angebliche Polizeibeamte brachten eine betagte Seniorin telefonisch dazu, ihre Münzen zum angeblichen Schutz vor Tätern vor der Haustür abzustellen. Der abgestellte Beutel wurde abgeholt, die Täter nie wieder gesehen.
Durch Vorgaukeln falscher Tatsachen kam die Täterschaft in den Besitz von Münzen.
Salzgitter, Lebenstedt, 02.06.2025, 12:40 Uhr.
Angebliche Polizeibeamte und Angehörige einer Staatsanwaltschaft kontaktierten fernmündlich die betagte Seniorin und gaukelten der Frau vor, dass es in der Nachbarschaft zu einem Überfall gekommen sei.
Bei einem festgenommenen Täter habe man den Kontakt der Angerufenen gefunden. Um die Angerufene angeblich vor der Tätergruppierung zu schützen, habe die Geschädigte die Aufforderung erhalten, ihre Münzen vor der Haustür abzustellen. Die "Polizei" wird dann die Münzen in Empfang nehmen und in der Dienststelle auf Echtheit prüfen.
Warnhinweis:
Die Machenschaften der Täter sind vielfältig. Immer wenn Anrufende Sie auf ihre Wertsachen ansprechen, dürfen sie niemals leichtfertig sein und irgendwelche Auskünfte zu ihren Vermögensverhältnissen erteilen. Beenden sie das Gespräch und sprechen immer sofort mit Personen ihres Vertrauens. Übergeben sie niemals Vermögenswerte an Fremde oder legen diese zugriffsbereit ab. Lassen sie auch niemals Fremde in ihrer Wohnung verweilen. Die Polizei wird sie niemals telefonisch nach ihren Vermögenswerten erkundigen.
Quelle: Polizei Salzgitter
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- Lebenstedt, Salzgitter
- Motiv
- Raub