Seniorin (83) übergibt Kurieren rund 80.000 Euro aus angeblicher Krypto-Anlage
Die Frau überweist erst 250 Euro, dann 20.000 Euro und übergibt 60.000 Euro in Bar. Die Kripo erfährt erst durch das Handy eines Kuriers davon.
Eine 83-Jährige hat einer angeblichen Krypto-Investition rund 80.000 Euro überlassen. Über eine Internetanzeige war sie auf das Geschäft aufmerksam geworden und gab ihre Kontaktdaten heraus.
Daraufhin riefen sie mehrfach Männer an, die sich in gebrochenem Deutsch als Banker ausgaben. Ein angeblicher Broker brachte sie dazu, zunächst 250 Euro zu überweisen. Später zahlte sie 20.000 Euro, weitere 60.000 Euro sollte sie in Bar an einen Kurier übergeben.
Am 25. August 2026 übergab die Seniorin das Geld an einen vermeintlichen Kurier, obwohl Bankangestellte sie gewarnt hatten. Die Polizei erfuhr von dem Fall erst, als sie das Mobiltelefon eines 23-jährigen Ukrainers auswertete, der am Tag danach im Landkreis Harburg bei einer geplanten Geldübergabe festgenommen worden war.
Bei einer Gegenüberstellung erkannte die 83-Jährige den festgenommenen Kurier wieder. Die Ermittlungen dauern an.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Tatdetails
- Opfer
- 1 Person, 83 Jahre, weiblich, deutsch
- Tatort
- Greifswald