Kolumbianer ohne Visum im Zug entdeckt - nach Polen zurückgewiesen
Der 30-Jährige hielt sich bereits seit Juni 2023 in Polen auf, hatte dort aber keinen Aufenthaltstitel. Ihm wurde die Einreise verweigert.
Bei einer Kontrolle im grenzüberschreitenden Zugverkehr zwischen Polen und Deutschland stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 30-jährigen kolumbianischen Staatsangehörigen fest.
Der Mann konnte sich lediglich mit seinem Reisepass ausweisen. Ein Visum für die Einreise legte er nicht vor, ebenso wenig einen gültigen Aufenthaltstitel eines anderen Schengen-Staates. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er sich bereits seit Juni 2023 in Polen aufhält.
Eine Prüfung bei den polnischen Behörden ergab, dass ihm bislang kein Aufenthaltstitel erteilt worden war. Der Mann musste den Zug verlassen und wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Einreise verweigert und der 30-Jährige nach Polen zurückgewiesen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 30 Jahre, männlich, kolumbianisch
- Tatzeit
- 03.08.2026 um 15:00 Uhr
- Tatort
- Hoyerswerda