Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr in Dornburg - Steine auf Gleisen
Durch das Überfahren von Steinen auf den Gleisen verursachten zwei 14- und 15-jährige Jungen am späten Abend laute Knallgeräusche, die Anwohner alarmierten. Sachschäden entstanden an der Strecke nicht.
In Dornburg nahmen Anwohner in der zurückliegenden Nacht, gegen 23:30 Uhr, laute und knallartige Geräusche am Bahnhof war. Sie wählten den polizeilichen Notruf.
Streifen der Polizei Salle-Holzland eilten zum Bahnhof. Zwei Jugendliche wurde vor Ort festgestellt. Laut einem Zeugen sollen diese für die Geräuschkulisse verantwortlich gewesen sein. Der Anfangsverdacht von gezündeter Pyrotechnik bestätigte sich nicht. Die 14- und 15-jährigen Jungen legten Steine auf die Bahngleise. Als Güterzüge diese überfahren haben, kam es zu der lauten Geräuschentwicklung.
Hinzugezogene Beamte der Bundespolizei konnten vor Ort noch Steinmehl feststellen, dass beim Überfahren der Steine durch die tonnenschweren Güterzüge entstanden ist. Am Gleiskörper kam es in diesem Fall zu keiner Beschädigung.
Die Jugendlichen wurden belehrt und zu den Lebensgefahren des Bahnbetriebes sensibilisiert. Beide Jungen wurden im Anschluss ihren Eltern übergeben.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 14-15 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 14.04.2026 um 23:30 Uhr
- Tatort
- Dornburg