Türke (Jahrgang 1963) soll als Co-Vorsitzender der KCDK-E Propaganda für die PKK organisiert haben - Anklage in Hamburg
Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, von Juni 2016 bis Juli 2023 die Vorgaben der Europaführung umgesetzt und Propagandaaktivitäten koordiniert zu haben. Er war bereits im Mai 2025 festgenommen worden, der Haftbefehl wurde später aufgehoben.
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der jahrelang in der Führungsebene der PKK-Europaorganisation gesessen haben soll.
Dem türkischen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, von Juni 2016 bis Juli 2023 als Co-Vorsitzender des Kongresses der Kurdisch Demokratischen Gesellschaft in Europa (KCDK-E) Propagandaaktivitäten koordiniert und öffentlich als Redner aufgetreten zu sein.
Die Anklage wurde am 6. August 2026 vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg erhoben. Der Angeschuldigte war am 20. Mai 2025 festgenommen worden, der Haftbefehl wurde später außer Vollzug gesetzt und im Mai 2026 aufgehoben.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich, türkisch
- Tatort
- Karlsruhe